Noah's Ark
Noah’s Ark bietet folgende Vorteile für die Handwerksfamilien:
- Finanzierung aller sozialen Projekte durch den Verkauf der fair trade Produkte
- Ausstattung aller Werkstätten mit Wasserfiltern für sauberes Wasser
- Eigene Schule
- Gesundheitschecks aller ProduzentInnen und deren Familien
Produkte ohne Ausbeutung
In Indien lebt der Großteil der Bevölkerung nach wie vor unter ärmlichen Verhältnissen und 20% unterhalb der Armutsgrenze (2 USD/Tag). Viele ArbeiterInnen arbeiten im „informellen Sektor“, d.h. ohne Anspruch auf Sozialleistungen wie Krankenversicherung, Absicherung gegen Arbeitsunfälle, Altersversorgung oder Arbeitslosenversicherung. Hierzu gehören auch die meisten HandwerkerInnen. Die Stadt Moradabad im nordindischen Bundesstaat Uttar Pradesh ist für ihr traditionelles, Metall verarbeitendes Gewerbe bekannt. Samuel Masih war die Abhängigkeit und Ausbeutung talentierter HandwerkerInnen von Exporteuren und Zwischenhändlern ein Dorn im Auge, und er begann sich 1986 für sie und die Vermarktung ihrer Produkte zu engagieren und gründete Noah’s Ark.
Die zwei Pfeiler von Noah’s Ark
Noah’s Ark ist mittlerweile in zwei Organisationen aufgespalten. Der kommerzielle Teil Noah’s Ark International Exports kümmert sich um die Vermarktung und den Export der fair trade Handwerksprodukte. Die Noah’s Handicraft & Artisan Welfare Society arbeitet als NGO in sozialen Projekten, bietet Bildungsangebote und Kampagnen, um die Lebensbedingungen der Kunsthandwerker langfristig zu verbessern. Diese soziale Arbeit wird komplett durch den Verkauf der fair trade Produkte finanziert. Somit finanziert jeder Einkauf auch direkt die sozialen Projekte vor Ort mit.
Noah's Ark ist von der WFTO zertifziert.