Cards from Africa
Karten der Hoffnung
Beautiful Cards, Better Lives.
Cards from Africa bedeutet für die Jugendlichen:
- Ein Ort des Neubeginns für verwaiste junge Menschen
- Hoffnung zu schöpfen nach oft jahrelangen traumatischen Erlebnissen
- Ein eigenes Einkommen für ein sicheres Leben
- Die Brücke in eine gesicherte Zukunft
Echte Chancen für junge Menschen, die Katastrophen erlebt haben
Die Mehrheit der jungen Hersteller*innen von Cards from Africa sind Waisen, die ihre Eltern entweder durch Krankheit, Konflikte oder den Völkermord im Jahre 1994 verloren haben. Dies führte dazu, dass sie häufig ihre Schulbildung nicht abschließen konnten, Hunger erleiden und sich bereits in jungen Jahren um ihre Geschwister kümmern mussten. Durch ihre jetzige Arbeit bei Cards from Africa können sie sich laut eigenen Angaben wieder ein sicheres, aber auch glückliches Leben aufbauen und sich ohne finanzielle Sorgen um ihre Geschwister oder eigenen Kinder kümmern. Cards from Africa bietet ihnen die Möglichkeit, Geld für die Zukunft anzusparen und fungiert außerdem als Einstieg in das weitere Berufsleben. Hierzu passend ist das übergeordnete Motto des Unternehmens: Beautiful Cards, Better Lives.
Handgemachte Postkarten aus Ruanda für jeden Zweck und Anlass
Bei dem Unternehmen Cards from Africa werden von jungen Menschen per Hand liebevoll gestaltete Postkarten angefertigt, die ein vielfältiges Themensortiment aufweisen. Die insgesamt über 250 verschiedenen Designs erstrecken sich von Briefkarten für traditionellen Anlässe wie Weihnachten, Mutter- / Vatertag oder Geburtstage, über Dankes- und Gute-Besserungswünsche-Karten, bis hin zu solchen, die mit afrikanischen Motiven versehen sind und zum Beispiel Lebewesen der Tierwelt darstellen. Auch kann man Briefkarten erwerben, die für jeden Anlass passend sind. Als kleine Besonderheit ist jede Karte auf der Rückseite mit der Unterschrift der jeweiligen Hersteller*in gekennzeichnet.
CKs Geschichte
CKs Vater und vier ihrer Stiefbrüder wurden in den Massakern von 1994 getötet. Sie und ihre Mutter haben es geschafft dem Gemetzel verletzt zu entkommen. Wochenlang hielten sie sich in Kirchen und unter Toten versteckt. Leider erlag ihre Mutter doch noch ihren Verletzungen und starb in den Armen von CK. Daraufhin arbeitete CK für einen Stiefbruder, später für einen Cousin, der sie unter sklavenähnlichen Bedingungen schuften ließ. Als sie genug Geld angespart hatte, floh sie nach Kigali, in die große Stadt. Jetzt arbeitet sie bei Cards from Africa, wo sie zunächst bei einigen Arbeitskollegen unterkommen konnte, bis sie sich auf eigene Füße stellen konnten. Nach 14 Jahren kommt CK das erste Mal wieder zur Ruhe und lebt ein Leben, in dem auch Hoffnung einen Platz findet.
Eine Selbstverpflichtung gegenüber den Fair Trade Prinzipien
Die Einhaltung der Fair Trade Prinzipien ist für das Unternehmen Cards from Africa sehr wichtig. So stellen sie beispielsweise nur Arbeiter*innen über 18 Jahren ein, um Kinderarbeit zu verhindern und zahlen ihren Angestellten einen Lohn, der über dem lokalen Durchschnitt liegt. Die Förderung von Arbeiterinnen ist ihnen sehr wichtig und sie haben mehrheitlich junge Frauen eingestellt. Des Weiteren legt Cards from Africa besonderen Wert auf den Schutz der Umwelt: Bei dem Material für die Briefkarten handelt es sich um recycelten Papiermüll. Aufgrund dieser Loyalität gegenüber dem Konzept des fairen Handels ist das Unternehmen als ein Mitglied der World Fair Trade Organisation (WFTO) anerkannt.
Jeanettes Geschichte
Jeanette wurde mit 7 Jahren zur Vollwaisen. Sie lebte mit ihren älteren Schwestern, die sich um sie kümmerten, bis sie selbst geheiratet haben. Aus diesem Grund musste Jeanette den Schulbesuch in der 10. Klasse abbrechen, da sie kein Geld für die Schulgebühren hatte. Mit 21 hat sie angefangen bei Cards from Africa zu arbeiten. Seitdem hat sie einen sicheren Job und Einkommen und kann so ihren jüngeren Bruder unterstützen. Die Herstellung der Karten machen Jeanette viel Freude und sie hofft darauf, in der Zukunft entweder die Schule abschließen zu können oder ein eigenes Business zu gründen.
Alle hier gezeigten Bilder wurden freundlicherweise von Cards from Africa zur Verfügung gestellt.